Jugendgottesdienst Jesus Christus MAK-Wochenende
Statements vom MAK-WE 1997

Wie stelle ich mir meine Arbeit, Familie, Freunde, Kirche, Leben vor?

Wie kann ich Bestehendes verbessern?

  • "ändern":

    offen sein für neue Ideen und selbige ausprobieren

    sich von altem auch mal trennen, um Platz zu schaffen für was Neues

  • Kirche soll für den Menschen da sein und nicht das Leben schwer machen (z.B. Sexualität, Zölibat, etc.)

  • persönliche Zufriedenheit

  • jeder soll gleichberechtigt sein

  • offen für neue Impulse

    Geborgenheit

    auch in Krisensituationen für mich da

    neue Erfahrungen

  • Meine Freunde stelle ich mir ehrlich, aufrichtig, loyal vor.

    Verbessern kann ich meine Freunde, indem ich meine Erwartungen an sie auch selbst praktiziere und mir meine Freund in Zukunft sorgfältiger aussuche

  • Kirche: Eine Kirche, in der Platz ist für alle Menschen (egal, wie sie aussehen, was sie besitzen, welche Hautfarbe, welchen Beruf, ...), in der es demokratische Entscheidungen gibt, die sich mehr für Gerechtigkeit und Frieden einsetzt

  • Ich versuche durch meine Art mein Lebensumfeld nach meinen Vorstellungen zu gestalten und zu verändern. Ich denke mir gelingt es. Ich stelle mir mein ganzes Lebensumfeld als nett, lustig, von Freude bestimmt und gegenseitig respektierend und helfend vor (Wunsch).

  • offen und ehrlich

    kritisch

    kreativ

    Vertrauen haben

    miteinander reden

 

Was heißt für mich Glaube, Gott, katholisch, Kirche?

  • Gemeinschaft und Sicherheit

  • Orientierung in der Finsternis

  • Gemeinschaft

    füreinander da sein

  • Katholisch heißt einig. Die Trennung christlicher Gemeinschaften in katholisch und evangelisch finde ich unsinnig.

 

Was heißt für mich Glaube, Gott, katholisch, Kirche? (Fortsetzung)

Abschalten und auf andere Gedanken kommen, im Alltag zur Ruhe kommen.

Gott: Der Anfang von allem

Glaube: Eine große Hilfe, ich versuche zu glauben.

Kirche: Eine oft heuchlerische Organisation, die ich nicht für die Verwirklichung meines Glaubens brauche. Andererseits ist es eine tolle Gemeinschaft.

Katholisch bin und werde ich nicht. Ich versuche, Christ zu sein. Das reicht.

Kirche: Eigentlich eine große Gemeinschaft; mit unserer Pfarrgemeinde als "Kirche" kann ich mich identifizieren; was man so die "allgemeine Kirche" nennt, ist mir eher suspekt (z.B. alte verknöcherte Herren in Rom, aber mit denen habe ich ja eigentlich nichts zu tun).

Gemeinsam Sachen erleben/durchstehen

Stütze + Halt im Leben

schön, daß andere mit mir Glauben

katholisch bin ich eigentlich nur, weil meine Eltern das auch sind. Vielleicht gäbe es ja eine Konfession, die mich noch mehr ansprechen würde...?

Ich hab mich da aber noch nicht so umgehört, so dringend ist es noch nicht!

Katholisch: ist für mich nur ein Adjektiv für eine Institution, die einen nicht begründbaren Absolutheitsanspruch erhebt.

Mir kommt gerade der Gedanke, daß ich mich in letzter Zeit etwas von Gott und von meinem Glauben entfernt habe. Das erschreckt mich. In letzter Zeit war ich nicht sehr viel in der Kirche. Es ist immer viel zu viel anders, das mich in Anspruch nahm, mir blieb keine Zeit - und ich habe mir auch keine genommen. Jetzt frage ich mich tatsächlich: Was/Was ist mein Glaube?

Glaube bedeutet für mich, nicht an den Ungerechtigkeiten des Lebens zu verzweifeln.

Kirche ist die Welt

Kirche findet in der Welt statt über Konfessionen hinweg

Glaube ist Hoffnung für alle Menschen

Kirche: Gemeinschaft für alle Menschen (ohne Ausgrenzungen)

Kirche heißt für mich nicht zwingend sonntags in die Kirche zu gehen. Ich glaube, Nächstenliebe und Gemeinschaft sind viel wichtiger.

Gott, Glaube, Kirche: hat für mich nur eine Bedeutung im Zusammenhang mit Nächstenliebe d.h. Hilfsbereitschaft, Freude am Sein des anderen, ausgeglichenes Leben

Welchen Sinn hat für mich das Leben?

Was will ich mit meinem Engagement in der Kirche erreichen?

Unstimmigkeiten beheben

etwas Gutes tun

anderen helfen

anderen eine Moralvorstellung vermitteln

Mit dem Engagement in der Kirche will ich etwas für die Entstehung einer Gemeinschaft tun, in der man sich wohl fühlen kann

Ich möchte anderen das weitergeben, was ich bekommen habe.

"zu leben"- im Kontakt zu anderen Zufriedenheit für andere und auch mich zu erlangen. (Hilfe, Dasein, Zuhören, nehmen + geben)

Spaß haben

etwas erleben

sich mit bestehendem auseinandersetzen

sich und die Umgebung weiterentwickeln

Mit meinem Engagement möchte ich anderen sinnsuchenden Jugendlichen einen sinnvollen und befriedigenden Weg zeigen.

Die Kirche braucht dringend einen besseren Ruf, gerade unter den Jugendlichen (Zukunft?!). Wenn wir auf unterster Ebene da etwas aufziehen, was Gleichaltrigen/Kindern gefällt, können wir bestimmt was verbessern!

Der Sinn des Lebens ist für mich ein glückliches, ausgeglichenes und von Liebe bestimmtes Leben zu führen.

Engagement in der Kirche mit Menschen, die genauso idealistisch sind und Spaß an Gemeinschaft haben, die gleichen Grundsätze haben (keine materielle Entlohnung), andern helfen. Glauben leben

 

Was bringt mir der MAK?

Welche Auswirkungen hat die Kirche auf mein Leben?

Warum bin ich mitgefahren aufs MAK-Wochenende?

Was nehme ich vom MAK-Wochenende mit nach Hause?

Gemeinschaft in die jeder seine Individualität einbringen darf/will/kann

Ein Stück Sinn im Leben

Erfahrungen mit den Leuten, besseres Einschätzungsvermögen

Ich bin auf das MAK-Wochenende mitgefahren, weil es schön ist, mit Freunden zusammen ein paar Tage zu verbringen, Fetzengaudi!

Der MAK gibt mir die Möglichkeit in der Kirche mitzuarbeiten und als Teil von ihr diese zu gestalten, indem ich meine Kenntnisse, Fähigkeiten & Talente dazu einsetze.

Ich bin aufs MAK-WE mitgefahren, weil ich gerne mit Euch allen zusammen bin!

Ich bin auf das MAK-WE mitgefahren, um mit netten Leuten ein gemütliches, spaßiges WE zu verbringen. Ich finde es schön, daß wir ein bißchen Thematik haben.

Ich lasse mir vom Papst nicht vorschreiben, wie ich zu leben habe. Ich finde es aber wichtig, daß es jemanden gibt, der vernünftige Verhaltensmaßregeln zur Orientierung aufstellt.

Die Kirche hat mich zum Nachdenken angeregt.

Ich bin mitgefahren, um Freunde zu treffen, Abstand von der Arbeit zu bekommen und um nicht vergessen zu werden!

Mitgefahren wegen:

Gemeinschaft/Freunde

Entspannung + Besinnung vor Weihnachten

Spaß

Meinungsaustausch

miteinander reden

Der MAK bringt mir Teamarbeit (mit - geist). Ich bin mitgefahren, weil ich auch nicht so lange dabei bin und die andern besser kennen lerne möchte + Spaß!

Gemeinschaft

Freunde

schöne Erlebnisse

bietet Möglichkeiten etwas zu verändern + Glaube zu leben

Ich glaube, ich nehme die Erkenntnis von diesem Wochenende mit, die auf den anderen Zetteln stehen. Und die kommt für mich etwas überraschend. Ursprünglich kam ich wohl hauptsächlich hierher, um die Leute wiederzusehen, von denen ich momentan nicht so viel mitbekomme. Aber ich finde es sehr positiv, daß ich darüber hinaus mal wieder zum Nachdenken angeregt wurde: über mich selbst und wo ich plötzlich stehe