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07.02.2012 | ||
| Pfarrjugend der Kath. Pfarrgemeinde Rosenkranzkönigin | |||
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Archiv/Veranstaltungen 1998 Jugendgottesdienst Die Nachfolge Jesu | |||
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| Jugendgottesdienst am 8. November 1998 Thema: Die Nachfolge Jesu zu unserer Zeit |
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Einzug: Gott gab uns Augen,... Nr. 129 Einführung: Der heutige Jugendgottesdienst steht unter dem Thema: "Nachfolge Jesu zu unserer Zeit" - ist das überhaupt noch "In"? Was heißt eigentlich Nachfolge? Nachfolge braucht immer einen Vorgänger, ein Vorbild, ein Idol. Das Vorbild verehre ich, ich bin überzeugt von meinem Idol derart, daß ich am liebsten es selbst sein würde. Kann ich mir das auch bei Jesus vorstellen? Wohl kaum werden sich viele jetzt denken. Doch es gibt auch in unserer Zeit solche Vorbilder, denen wir vielleicht nacheifern können, wenn auch nicht mit den großen Zeichen, die diese setzen bzw. gesetzt haben. Ganz gleich, ob ihre Namen nun Mutter Teresa, Don Bosco, Pater Rupert Mayer oder Pater Welker heißen. Alle haben das gemeinsam, was Nachfolge Jesu im Wesentlichen ausmacht - sie versuchen, für andere Menschen da zu sein, ihnen den Glauben zu vermitteln, ihnen zu helfen, und alle diese Vorbilder leiden und kämpfen mit den Menschen, um die sie sich sorgen. Hier könnte man die Worte Jesu zitieren: Liebt einander - so wie ich euch geliebt habe. Ist das nicht das Bild von einem Vorbild, dem jeder von uns sofort folgen würde? Lassen wir uns in diesem Gottesdienst inspirieren von der Nachfolge Jesu und überlegen wir uns, wie diese in unserem Leben aussehen könnte. kurze Pause Kyrie: Herr, du schickst uns Menschen als Vorbilder, denen wir folgen können. Meist erkennen wir sie nicht oder folgen ihnen nicht. Herr, erbarme dich. Unser Lebensweg ist oft steinig, wir wählen meist den einfachen Weg. Christus, erbarme dich. Manchmal folgen wir dir bewußt nicht nach oder wenden uns von dir ab. Herr, erbarme dich. zum Kyrie: Band, Nr. 135 Text nach dem Kyrie (Beten durch die Schallmauer, Seite 58) Geh in die graue Straße ohne Bäume am Rande des Lichtes, am Rande des Lebens. Geh in die Straße, die du nur dem Namen nach kennst, weil dort die Ausgesonderten wohnen: zwei Zimmer mit Küche für sechs Kinder und Eltern. Blicke den Kindern ins Gesicht, die noch versuchen Kinder zu sein, obwohl sie das Verhängnis schon spüren. Blicke in die Gesichter der Frauen und Männer. Laß dich von Bitternis, Feindschaft oder Stumpfsinn erschrecken, damit du erwachst. Kehre nicht um, als hättest du alles gesehen und Hoffnung wäre vergeblich. Auch hier schläft im Herzen die Sehnsucht. Du kennst Einen, der die Verlorenen sucht, am Rande des Lichtes, am Rand des Lebens. Folge ihm nach! Tagesgebet: Allmächtiger und treuer Gott, nur allzu oft geraten wir in die Versuchung, Idole unserer modernen Gesellschaft mehr zu lieben als dich. Folglich kommen wir schnell von deiner Nachfolge ab und verlieren uns in Irrwegen, die weit ab von dir sind. Wir bitten dich: Führe uns und deine ganze Kirche durch die Dunkelheiten der Zeit hin in dein Licht und gib uns auf diesem langen und mühsamen Weg die Kraft, an dir als unserem Vorbild festzuhalten. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. Lesung: 2. Timotheus 4, 1-5 Zwischengesang: Selig seid ihr, Nr. 132 Evangelium: Lukas 18, 18-22 Predigt (unsere Gedanken): Vorbilder gibt es überall im Leben. Es fängt als Baby an -> Eltern, Freunde, Show-Business, Musikgruppen, Lehrer, Arbeitskollegen. Im christlichen Glauben gibt es viele Vorbilder: Propheten, Apostel, Heilige, Jesus. Meist ist jeder sich selbst Vorbild -> Egoismus des Menschen/unserer Gesellschaft. In der heutigen Zeit sind mehr und mehr Vorbilder gefordert, die sich u.a. sozial engagieren: Politiker, Mutter Theresa u.a. Text zum Glaubensbekenntnis (Beten durch die Schallmauer, Seite 214) Ich glaube an Jesus. Denn er war, was wir sein sollten: Diener aller Menschen und darum Sohn Gottes. Weil er liebte, mußte er leiden. Weil er zu weit ging, mußte er sterben. Aber er starb nicht umsonst und unterlag in Wahrheit nicht. Er wird das letzte Wort behalten, und alle, die Toten, die Lebenden und die Kommenden, müssen sich messen lassen an ihm. Ich glaube an den Geist. Denn mit Jesus kam ein neuer Geist in die Welt, der die verfeindeten Menschen eine gemeinsame Sprache lehrt und einander als Brüder erkennen läßt; der uns ermutigt, den Aufstand der Liebe gegen den Haß fortzusetzen; der die Verzweiflung überwindet, die Schwermut löst und ein verfehltes Leben lohnend macht. Ich glaube an den Schöpfer. Denn durch Jesus bin ich, was ich bin; durch ihn erfahre ich, was Gott vermag. So wie ich verdanken sich ihm alle Menschen, auch wenn sie es nicht wissen. So wie mich, rief er die ganze Welt ins Dasein. Ihm gehört sie, ihm sind wir verantwortlich in allem, was wir tun. Nun bin ich einverstanden mit meinem Dasein und bejahe meine Bestimmung, weiterzugeben, was ich von Gott empfange. Amen. Fürbitten: Herr Jesus Christus, du bist uns auf dem Lebensweg vorangegangen und dienst uns als Vorbild. Deshalb tragen wir unsere Anliegen dir vor:
Wir bitten erhöre uns.
Wir bitten erhöre uns.
Wir bitten erhöre uns. Gabenlied: Nimm, oh Herr, die Gaben die wir bringen, Nr. 91 Heilig: Heilig rufen Himmel..., Nr. 155 Friedenslied: Friedensnetz, Nr. 73 zur Kommunion: Band, Come and go Schlußtext nach der Kommunion (Beten durch die Schallmauer, Seite 45): Vor mir Auf dem Boden liegt Ein Spiegel. Vor mir An der Wand hängen Bilder: Johannes XXIII Mutter Teresa Don Bosco Franziskus Pater Rupert Mayer Das Kreuz. Werde ich Meinen Spiegel jemals an Die Wand hängen Können? Danklied: Kleines Senfkorn Hoffnung, Nr. 45 Schlußgebet: Guter und liebender Gott, im heiligen Sakrament der Eucharistie hast du uns die Kraft für deine Nachfolge verliehen. Dafür danken wir dir. Laß uns auch in der kommenden Woche auf deinem Weg bleiben, damit wir zu guten Vorbildern für unsere Mitmenschen werden können. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. Schlußlied: Herr bleib bei uns, sei unser Licht,... Nr. 131 |
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