| Statements vom MAK-WE 1998 |
Wir haben einen Traum. Wie sieht er aus?
Kinderbeschäftigung (Gruppenstunden, Freizeiten,...)
- Aussortierungsverfahren
- Ein Musical oder Theaterstück selbst schreiben & aufführen
- Gewaltlizenz an Kinder (Daumenschrauben)
- Kinder, die einen bekochen
- Liebe Kinder
- Mehr aufeinander zugehen, größere Offenheit & Kompromißbereitschaft (von allen)
- Mehr Diskussionen über (Lebens-)Probleme
- Mit eigenen Ideen
- Mit Kindern, die ruhig sind, wenn man es ihnen sagt
- Unterwürfige Kinder, die einen massieren und Cocktails reichen
- Weniger Dummheiten (von Seiten der Kids natürlich)
Firmlis
Firmlis, die Eigeninitiative zeigen
Inquisitions-Rollenspiel mit Ketzerverbrennung (à
siehe Fackelzüge)
Kickern
Mehr Leute
Nicht um undankbare Firmlis kümmern
Party
Viele gemütliche Treffen mit vielen Leuten
Gottesdienst
Aufgeschlossenen geistigen Beistand
Aufwendigere Gewänder
Choreographisches Unterhaltungsprogramm mit Tanzeinlagen von unserer Band
Gotteslob verbrennen è
Neue Lieder
Keine bestimmte Gebetshaltung, Sitzordnung
Keine Rituale mehr Rockmusik
Lockere Stimmung
Mehr Gestaltungsfreiheiten
Mehr mit Effekten arbeiten (Licht, Orgel (heftig), (Karfreitag) Fackelzügen)
Nacht-Gottesdienst mit Fackeln
Riten primitiver (kenianischer) Völker (Drogen)
Rote Kinosessel statt Holzbänke
Sich mal umschauen, mit wem man eigentlich Eucharistie feiert
Sister Act (Gospelchor)
Weniger Regeln, mehr Spontanität
Jugendvesper
Gesellschaftlicher Teil: Mehr miteinander als jeder in seiner Gruppe
Lieder singen, klampfen (etwa so begeistert wie gestern Abend)
Meditation è
Musik
Mehr alle einbeziehen als "Supervorbereitet"
Mehr Leute
Mehr praktische Elemente "Kirche zum Anfassen"
Noch stärkeren gesellschaftlichen Teil
Trance-Musik (oder Cosmik), Predigt im Sprechgesang
Zeltlager
10 Wochen zelten in Kenia
Auch Sitzgelegenheiten für Betreuer bei Mahlzeiten
Fittere Betreuer
Frühstück ans Bett der Betreuer: Eier, kalter Orangensaft, frische Semmeln, Kuchen, Sekt... (ca. 10:00 Uhr)
Klimaanlage für Leiter
Köche engagieren (***)
Liebe Kinder
Messe mit Fackelzügen/Kutten
Morgendlicher Trimm-Dich-Pfad zur Steigerung der Gehorsamsmoral
Ohne Kaffeeautomat und Bier
Ohne nervige Kleinkinder
Strenge Lagerdisziplin
Weiter wegfahren (Ausland)
Was noch?
Diskussionen mit geeigneten Geistlichen
Gemeinsames Frühstück nach der Kirche
Groß organisierte Öffentlichkeits- und Propagandaabteilung
Größere Räume
Live Auftritt von Madonna in der Oase
Open Air (Kirche/Disco/Veranstaltung)
Papstbilder (Ölgemälde)
Sau in die Oase
Schneebar mit heißem Tomatensaft vor der Kirche
Sportliche Vertretung
Tiere
Umweltbewußtsein
Zweiten gemütlichen Raum außer Oase
Wie stelle ich mir meinen Traumplanet Kirche vor?
- Abwechslungsreiche Unternehmungen für jung und alt
- Alle ziehen an einem Strang
- Art und Gemeinschaft, wo jeder willkommen ist, egal wann, woher, warum, wie oft – jeder darf so sein, wie er ist
- Attraktiv für jegliches Gesocks (nicht nur alte fromme Weiblein)
- Aufgeschlossen für Neues
- Daß es anders weitergeht
- Den Kurs haltend
- Die Kirche soll sich der Zeit anpassen, ihre Lehre den gegebenen Umständen anpassen, den Zeitgeist in der Richtung der Kirche bewegen und nicht gegen ihn arbeiten
- Erkennen, daß sich die Zeiten ändern und es vielleicht eine andere Art von Kirche geben kann und wird
- Flexibler, nicht so verbohrt
- Freundschaft
- Fröhlichkeit
- Geborgenheit
- Keine einem genauen Schema entsprechenden Gottesdienste
- Keine falsche Frömmigkeit
- Keine Hierarchie
- Kirche als Gemeinschaft von Menschen, die Freude und Hoffnung ausstrahlen, will sie vertrauen haben zu ihren Mitmenschen und zu Gott
- Kirche als Gemeinschaft von Menschen, die meinander wirklich menschlich umgehen (è
Achtung, Toleranz, Liebe)
- Kirche als Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig und anderen in Not helfen und trösten
- Kirche als Gemeinschaft von Menschen, in der keine Form von Zwang herrscht (è
Freiheit)
- Kirche ist nicht die Institution, sondern die Menschen
- Kirche kann/sollte nicht auf Verbote/Gebote aufgebaut sein
- Kirche soll sich zeigen – nicht nur im Gebäude Kirche – nach außen auf andere zugehen
- Liebe
- Mehr Eigeninitiative für Nachwuchs
- Mehr Einmischung in soziale Mißstände – Mut auch Unerfreuliches zu sagen
- Mehr Spontanität
- Mit ganz viel Musik
- Nicht nur auf die "Jugend" bauen
- Offen für alle, aber nicht anbiederend
- Offenheit für alles und jeden
- Ruhepol im hektischen Leben
- Sichtbare Freude am Gottesdienst
- Solidarität
- Spaß
- Toleranz gegenüber Loosern
- Zeitgemäßer, aber trotzdem kein absoluter Bruch mit alten Traditionen/Werten
- Zusammenhalt
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